Warum Fasten?
Das sogenannte Fasten ist der freiwillige und zeitlich begrenzte Verzicht auf feste Nahrung, dass heißt, Leben aus körpereigenen Depots. Es ist die beste Gelegenheit, alte Lebensgewohnheiten zu ändern. Viele Menschen fasten heute mit dem Ziel der Reinigung und Entlastung von Körper, Seele und Geist. Körperlich führt das Fasten zu einer Entleerung überfüllter Speicher wie zum Beispiel Wasser, Salz und Fett, sowie zu einer Entgiftung des Organismus über die Entgiftungsorgane Darm, Leber, Niere, Haut und Lunge.
Dem Körper wird die Chance zur Neuordnung seiner Funktionen gegeben. Aber auch seelisch und geistig profitiert der Faster durch Selbsterfahrung, der Befreiung von seelischen "Schlacken", der Besinnung auf das Wesentliche und nicht zuletzt auch mit dem Gewinn des Vertrauens zu den Möglichkeiten des eigenen Körpers. Neben den körperlichen Vorteilen sprechen so gut wie alle Faster auch von diesen seelischen Erfahrungen und erkennen dabei, dass Fasten auch ein Weg zur inneren Freiheit und Unabhängigkeit im Denken und Handeln sein kann.
Heute wird Heilfasten unter ärztlicher Aufsicht in speziellen Fastenkliniken durchgeführt. Dieses Heilfasten zählt zu den klassischen Naturheilverfahren und ist abzugrenzen gegenüber dem Fasten für Gesunde. Gesund ist in diesem Sinne jeder, der sich für gesund und leistungsfähig hält und der keine kontrollbedürftigen Medikamente einnimmt, wie z.B. Mittel gegen Bluthochdruck. Im Zweifel ist auf jeden Fall der Hausarzt zu befragen. Fasten für Gesunde ist ein Kurzzeitfasten für 5-10 Tage, steht in der Verantwortung jedes einzelnen und ist somit beste Gesundheitsprävention.
Viele unserer Zivilisationskrankheiten sind durch Ernährungsfehler verursacht. Wir essen zu viel, zu fett, zu süß, zu ballaststoffarm, aber auch zu schnell, zu unregelmäßig und nicht richtig gekaut. Fasten bedeutet, alle diese schlechten Gewohnheiten zu unterbrechen, eine richtige Ernährung neu zu lernen und einen weiteren Schritt in Richtung gesunde Lebensführung zu gehen.




